Einkommensgerechtigkeit

| 5. April 2012 | 0 Comments More
Equal Pay Day: Wir fordern bessere Kontrolle der Einkommensberichte

“Auch 2012 müssen Frauen um drei Monate mehr arbeiten, um auf das durchschnittliche Jahreseinkommen ihrer männlichen Arbeitskollegen zu kommen. Selbst die viel gelobten Einkommensberichte der Unternehmen haben daran nichts geändert”, erklärt Judith Schwentner, unsere Frauensprecherin, anlässlich des Equal Pay Day am 5. April 2012.

„Die Einkommensberichte der Unternehmen sollten einer unabhängigen Stelle zur Einsicht und Prüfung übermittelt werden. Denn die BetriebsrätInnen, denen diese Berichte vorgelegt werden, sind keine ausgewiesenen ExpertInnen für Lohngleichheit. Sie dürfen über deren Inhalt in der Öffentlichkeit auch nichts Negatives sagen, sonst drohen Sanktionen“, meint Schwentner. Derzeit dürfen weder die Öffentlichkeit noch die Frauenministerin in die Einkommensberichte Einblick nehmen. Das wird auch von der Europäischen Kommission kritisiert.
“Objektive Beurteilungen sehen anders aus”

„In Österreich evaluieren jene Organisationen, die mit ihren Lohnverhandlungen zu den Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern beitragen, ihre eigenen Verhandlungsergebnisse. Objektive Beurteilungen sehen anders aus“, sagt Schwentner. In Schweden beispielsweise werden die Einkommensberichte der Unternehmen von externen Gleichbehandlungsbeauftragten überprüft.

Kommentar von Judith Schwentner zur Einkommens(un)gleihheit auf diestandard.at

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Category: Allgemein, News

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